Nachklang 10.5.2012

Liebe Toastmasters,

sicherlich werden alle, die am vergangenen Donnerstag beim Toastmasters-Abend dabei waren, mir zustimmen können, was ich von diesem faszinierenden Abend be-richte.
Es war der 5. Geburtstag unseres Karlsruher Redeclubs. Genau am 10. Mai 2007 fand das erste Clubtreffen in Karlsruhe statt. Und wir feierten ihm am gleichen Ort wir damals, als er noch Kleines Krokodil hieß: im Nebenraum des heutigen Enchilada am Leopoldplatz.
Wir vom Karlsruher Redeclub sind nicht nur gute Redner, sondern auch gute Sänger und Sängerinnen, was wir an diesem Abend mit einem Geburtstagsständchen auf unseren Club unter Beweise stellten. Angela hatte die Stegreifreden übernommen, Gabi hielt ihren interessanten gestalteten Eisbrecher und Haris hielt seine vierte Rede. Alles sehr gut gemacht und eine würdige Unterstützung unserer Geburtstags-feier.
Dann kam Julia, die als Gründungsmitglied an dem Abend eine Rede hielt. Titel: „Toastmaster 24/7“. Sie sprach von vor fünf Jahren, spannte den Bogen von damals zum Heute, erläuterte die tiefe Philosophie, die hinter Toastmasters steckt und wie wir als Karlsruher Redeclub diese Philosophie leben. Und dass wir diese Philosophie täglich leben sollten und wie wir sie in den Alltag integrieren können. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass diese Rede epochal war. Leif als Bewerter der Rede war um diese Aufgabe nicht zu beneiden. Aber er managte diese Aufgabe – ganz Profi – mit Bravour: er bewertete sie nicht, er kommentierte sie. Dabei packte er Aussagen einzelner Toastmasters aus der Pause in seinen Kommentar mit ein und würdigte Julias Engagement für den Club und für die Toastmasters-Idee. Es war einfach perfekt.
Wer jetzt nicht weiß, warum er Toastmasters ist und wie er das leben kann, wird es wohl nie verstehen. Das war eine Sternstunde des Karlsruher Redeclubs und ein Topereignis zu unserem Geburtstag.
Der nächste Toastmasters-Event findet über den Tag statt: der Wanderredner am kommenden Donnerstag, den 17. Mai. Wir sind am Hambacher Schloss unterwegs. Wer möchte von Euch eine „Freiheitsrede“ halten?

Bis dahin – beste Grüße
Andreas Schrieder