Nachklang 27.12.2012

Spaß aus dem Stegreif heraus: So kann man unser letztes Toastmasters-Treffen im ereignisreichen Jahr 2012 am besten beschreiben.
Acht Toastmasters und ein Gast waren gekommen. In der Vorstellungsrunde ging es um die Frage, was wir uns für 2013 wünschen. Ein mehrfach genannter Wunsch war „Gelassenheit“. Ein guter Leitspruch für das kommende Jahr. Krishna moderierte die erste Stegreifrunde, denn an diesem Abend – dem 5. Donnerstag des Monats – drehte sich alles um die Stegreifreden. Krishna hatte Zitate von Philosophen und Autoren zu den Themen „Zeit“ und „Veränderung“ vorbereitet. Z. B. von Leo Tolstoi: „Denke immer daran, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: sofort!“  Interessante Reden gab es zu den Zitaten und es gab zu jeder Stegreifrede auch eine Bewertung.
Die zweite Runde der Stegreifreden moderierte Irina, die von Victor, dem Toastmaster des Abends, zu unserer Stegreifredenmoderations-Königin gekürt wurde. Sie stellte das Thema „Alternativen zu der gängigen Form, Weihnachten zu feiern“ und beschrieb die Besonderheiten im russisch-orthodoxen Weihnachtsfest. Die Aufgabe an die Redner (Irina war die einzige Frau des Abends) war, eigene Vorschläge für das Feiern der Advents- und Weihnachtszeit darzustellen. Da hörten wir von den Ideen, Erlebnisse zu verschenken, statt materielle Dinge, von ökologischen Besinnungswochen, weniger vorherbestimmt zu feiern und vielen interessanten Alternativen. Auch hier bewerteten wir die Reden.Stegreifreden werden oftmals mit Stress verbunden, aber der Abend zeigte, dass wir viel Spaß dabei hatten. Von Stress keine Spur. Andreas Petri – der mit uns an diesem Tag seinen Geburtstag feierte und Muffins mitbrachte –  wies in seiner Sprachstilbewertung auf die Besonderheiten der Stegreifreden hin: konzentriert, prägnant, „fasse Dich kurz“. Rudi rundete den Abend mit seiner Gesamtbewertung ab.

War schön, an diesem Abend dabei gewesen zu sein. Euch allen einen guten Start in das neue Jahr 2013 und alles Gute darin.

Andreas Schrieder