Nachklang Mai 2012

Liebe Toastmasters,

es gibt sehr viele Lieder über den Mai – es scheint, dass dieser Monat etwas Besonderes sein muss. Und bei uns, dem Karlsruher Redeclub, war er in der Tat etwas Besonderes.
Es begann mit unserem fünften Geburtstag. Genau am 10. Mai 2007 fand das erste Clubtreffen in Karlsruhe statt. Und wir feierten ihn am gleichen Tag, am gleichen Ort wie damals, als der Ort noch Kleines Krokodil hieß: im Nebenraum des heutigen Enchilada am Leopoldplatz am 10. Mai 2012. Klar, dass Julia als Gründungsmitglied an dem Abend eine Rede hielt. Titel: „Toastmaster 24/7“ mit der Message: Seid Toastmasters, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Wer von euch die Rede gehört hat, weiß, was in ihr steckte. Sind wir froh, die Rede gibt es schriftlich.
In der darauffolgenden Woche fand der Wanderredner statt. Wir hatten Zeit für einander, da wir den ganzen Tag über zusammen waren, um einen Toastmasters-Abend in der Natur über den gesamten Tag verteilt zu erleben. Reden erleben, mit Blick auf die Pfälzer Berge. Für alle ein schönes Erlebnis und für einige von uns die Möglichkeit, am Hambacher Schloss zu sprechen – dem Ort des Aufbruchs zur deutschen demokratischen Freiheit.
Und am Donnerstag darauf waren wir wieder zusammen. Es langweilte uns nicht. Im Gegenteil: es war ein spannender Abend, von Irina als Toastmaster des Abends so charmant moderiert. Bei den Stegreifreden hatten wir eine Schaltung zu unseren Teilnehmern auf dem Weg zur District Conference in Posen (Polen) und wie wir mittlerweile wissen, hat unser Präsident Alexander Lang dort den ersten Platz errungen. Gratulation! Vielen wird die Rede von Angela in Erinnerung bleiben, die an diesem Abend Ihren CC und Ihren CL angeschlossen hat. Eine super Leistung.
Dieser Mai hatte fünf Donnerstage. So trafen wir uns am 31. Mai wieder. Und der Abend war wieder eine Krönung. Denn mittlerweile haben wir im Mai drei neue Mitglieder gewonnen, von denen zwei Ihren Eisbrecher hielten. Dann kam noch Leif mit einer „Profi“-Rede und Victor gestaltete souverän seinen ersten Toastmaster des Abends. Peter kam dann mit dem Satz: „Takt ist, wenn man weiß, wie weit man zu weit gehen darf.“ Wo bekommt man das sonst zu hören, um darüber nachdenken zu können? Nur bei uns!
Vier gemeinsame Abende in einem Monat. Wir sind schon gut drauf. Wow. Eine neue Bleibe für das Apres-Toasten haben wir im Mai auch gefunden. Der Grieche ist „out“, ein Pfälzer ist „in“. An den „Gepflogenheiten“ dort müssen wir noch arbeiten, aber das bekommen wir schon noch passend hin. Essen, Trinken und Preise sind okay.
Was ist eigentlich ein Club? Eine Ansammlung von Menschen, die gleiche Interessen bzw. Ziele verfolgen. Eigentlich ist das eine lahme Definition. Lasst uns ein Team bilden! Ein Team ist eine Mannschaft. Und dies sollten wir sein. Denn nur als Mannschaft bringen wir einen Corpsgeist ein, man nennt so etwas auch „Spirit“. Und den haben wir und sollten wir leben. Im Mai haben wir ihn gefunden und gelebt. Toller Monat.

Alles Gute für den Juni und beste Grüße
Andreas Schrieder